Meine Iran-Reise 2012
 

Vom 26. April bis zum 10. Mai 2012 besuchte ich Iran. Es war eine private Urlaubsreise, die mich dorthin führte, und was ich dort erlebte, war so faszinierend, dass mich dieses Land weiter beschäftigen wird.

 
Bild Links:
Sehen Sie sich dieses Gesicht an - es spricht für ein ganzes Land, dessen Menschen selbstbewusst, weltoffen und freund- lich sind.

„Wer sich selbst und andere kennt,
Wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
Sind nicht mehr zu trennen.“
J. W. Goethe (1749-1832) dt. Dichter

 

wichtige Vorbemerkung:
Ich habe dieses Land bereist, um die Menschen und deren Lebensweise, die Natur, Kultur und Geschichte kennen zu lernen. Wenn ich hier demnächst Auszüge aus meinem Tagebuch veröffentliche, verzichte ich bewusst auf irgendwel- che Kommentare und sonstige Äußerungen in politischer Hinsicht. Nicht einmal Politiker der BRD sind imstande, dies- bezüglich qualifiziert zu argumentieren, so fehlt auch mir die tiefere Einsicht. Außerdem ist Iran ein souveräner Staat, der seine Politik selbst bestimmt und kein Ausländer hat das Recht, sich anzumaßen diese Politik zu bewerten oder mit bestimmen zu wollen. Da gibt es, denke ich, im eigenen Lande mehr als genug Ansatzpunkte.
Iran ist eine Islamische Republik, das heißt, die Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Koran organisiert, mit allen damit verbundenen Konditionen. Das hat man als Gast zu respektieren.
Apropos Wirtschaftsembargo: Dies ist eine völlig idiotische Maßnahme, die lediglich geeignet ist, das alltägliche Leben der Iraner negativ zu beeinflussen. Politisch gesehen verfehlt es jedoch völlig seine Wirkung, denn andere Staaten lie- fern und kaufen, was Europa und Amerika blockieren.

 

10.5.12

Zurück aus Iran
(jp) Ein wunderschöner zweiwöchiger Urlaub in einem modernen und faszinierenden Land liegt hinter mir. Ich traf weltoffene, superfreundliche und hilfsbereite Menschen, musste feststellen, dass uns seitens der Politik und der Medien Informationen über den richtigen Iran unterschlagen werden, zu Gunsten einer irren, den Inter- essen des internationalen Kapitals dienenden Politik, die nur daran interessiert ist, Feindbilder zu produzieren.
Voller Neugier, ohne jegliche Voreingenommenheit bin ich hingefahren und wurde als Freund aufgenommen. In 2 Wochen habe ich ca. 200 Mal gehört: "You are welcome." Besonders von den jungen Leuten, die einen au- ßergewöhnlich hohen Bildungsstand aufweisen. Englisch wird von der ersten Klasse an gelernt, so dass es kein Problem ist, sich mit Hilfe dieser Sprache zu orientieren. Doch nicht nur bildungspolitisch, sondern auch in sozialer Hinsicht hat Deutschland dem Iran gegenüber starken Nachholebedarf.
Aber auch die Historie, die Kultur und die Natur sind faszinierend, der Straßenverkehr für uns eher chaotisch anmutend, aber System habend. Nun sind 40 Seiten Tagebuch aufzuarbeiten und das Erlebte zu verarbeiten. Und eins ist angedacht: Frühling 2013 - Iran.
 
Nachtrag 22.4.2013: "Dank" des westlichen Wirtschaftsembargos hat sich die Situation der iranischen Bevöl- kerung drastisch verschlechtert. Und die deutschen Medien machen dumpfbackig mit, wenn es darum geht, gegen Iran zu hetzen. Dieser Wirtschaftskrieg triff das Volk.
Wir haben unsere Freunde eingeladen, nach Deutschland zu kommen.

Tolle Wanderziele gibt es in den Bergen nördlich von Teheran. Mit selbstbewussten, fröhlichen jungen Frauen - Studentinnen in Isfahan.

Sehen Sie hier ein paar Fotoimpressionen

Teheran - der Blick auf das Elburs Gebirge Teheran - der Azadi-Platz Blick auf Teheran
Straßenverkehr in Teheran Blick auf Teheran von der Seilbahnstation 1000 Gerüche - 1000 Gewürze auf dem Basar von Teheran
Besuch im Zoorkhoone-Klub in Teheran Das Hafez-Denkmal in Shiraz Shiraz bei Nacht
Ruinen von Persepolis

Das Abbasi-Hotel in Isfahan-

 ein Traum aus 1000+1 Nacht

Der Naghsh e Jahan Platz in

Isfahan - der längste Platz der Welt traditionelle Textildruckkunst in Isfahan

 

Foto-Pahn