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Zurück aus
Iran
(jp) Ein wunderschöner zweiwöchiger Urlaub in einem modernen
und faszinierenden Land liegt hinter mir. Ich traf weltoffene,
superfreundliche und hilfsbereite Menschen, musste feststellen,
dass uns seitens der Politik und der Medien Informationen über
den richtigen Iran unterschlagen werden, zu Gunsten einer irren,
den Inter- essen des internationalen Kapitals dienenden Politik,
die nur daran interessiert ist, Feindbilder zu produzieren.
Voller Neugier, ohne jegliche Voreingenommenheit bin ich
hingefahren und wurde als Freund aufgenommen. In 2 Wochen habe
ich ca. 200 Mal gehört: "You are welcome." Besonders
von den jungen Leuten, die einen au- ßergewöhnlich hohen
Bildungsstand aufweisen. Englisch wird von der ersten Klasse an
gelernt, so dass es kein Problem ist, sich mit Hilfe dieser
Sprache zu orientieren. Doch nicht nur bildungspolitisch,
sondern auch in sozialer Hinsicht hat Deutschland dem Iran
gegenüber starken Nachholebedarf.
Aber auch die Historie, die Kultur und die Natur sind
faszinierend, der Straßenverkehr für uns eher chaotisch
anmutend, aber System habend. Nun sind 40 Seiten Tagebuch
aufzuarbeiten und das Erlebte zu verarbeiten. Und eins ist
angedacht: Frühling 2013 - Iran.
Nachtrag 22.4.2013: "Dank" des westlichen
Wirtschaftsembargos hat sich die Situation der iranischen
Bevöl- kerung drastisch verschlechtert. Und die deutschen
Medien machen dumpfbackig mit, wenn es darum geht, gegen Iran zu
hetzen. Dieser Wirtschaftskrieg triff das Volk.
Wir haben unsere Freunde eingeladen, nach Deutschland zu kommen. |